Vision

Die Absicht des Empathieraums ist es, Ihnen dabei zu helfen, Konflikte, Spannungen und widersprüchliche Beziehungen zu transformieren und in echte menschliche Verbindungen in jedem Bereich ihres Lebens zu verwandeln. Die Gestaltung der vielfältigen Angebote im Empathieraum basiert auf der Übung der Gewaltfreien Kommunikation (GfK), ein Prozess der von Dr. Marshall Rosenberg kreiert wurde. Für mehr Information über GfK klicken sie auf Prozess oder besuchen Sie www.cnvc.org.

Gemeinsam werden wir Räume schaffen, wo es möglich wird, einander zu begegnen ohne einander zu verurteilen, beschämen oder zu fordern. Basierend auf den grundsätzlichen Prozessen der Gewaltfreien Kommunikation wird es möglich, die Dinge in einem anderen Licht zu sehen; neue Strategien werden sichtbar, Eingefahrenes kommt wieder in Fluss. Unsere Sprache ist unser ständiger Begleiter und es macht Sinn sich auf methodische und energetische Weise damit auseinanderzusetzen.

Der Empathieraum ist ein Beitrag zu der Vision von einer Welt wo alle Menschen gleich wichtig sind, Frieden möglich wird. Eine Welt wo Menschen zum gegenseitigen Wohlergehen beitragen, in veränderlicher, für alle zufriedenstellender Art und Weise.

Indem wir uns aufrichtig ausdrücken und empathisch zuhören, bleiben wir selbst im Fluss mit dem was uns wichtig ist und wir haben Möglichkeiten die Erfahrungen und Bedürfnisse aller zu berücksichtigen.

Die vielfältigen Werkzeuge und Übungen im Empathieraum helfen uns ganz mit uns selbst und anderen verbunden zu sein. Sie stimulieren unsere Kreativität und erschaffen Ressourcen indem wir die Gewaltfreie Kommunikation in unserem Leben integrieren.

Prozess

Der Empathieraum bietet Werkzeuge und Übungen an, die Ihnen helfen können, die Gewaltfreie Kommunikation in ihrem Leben zu integrieren.

Entscheide ich mich In diesem Moment dafür, mich mit dem zu verbinden, was in mir lebendig ist? Möchte ich mich jetzt mit meinen Gefühlen und Bedürfnissen verbinden? Möchte ich mich mit dem verbinden, was für den/die andere/n im Moment wichtig ist?

Diese Möglichkeit, uns zu entscheiden zeigt auch unsere grundsätzliche Autonomie:
Entscheiden wir uns dafür, unseren Sinn für Verbindung im gegenwärtigen Moment zu nähren, indem wir unser Bewusstsein auf Beobachtungen, Gefühle, Bedürfnisse und Bitten fokussieren? Oder antworten wir aus Gewohnheit? Oder spielen wir unsere gesellschaftlich konditionierte Rolle, die unsere Energie in lebensfeindliche Trennungen zerstreut, indem wir denken 'wer hat Recht oder Unrecht', 'was ist gut oder schlecht', 'wer verdient was', 'wer ist schuldig'; oder 'wer sollte was tun'?

Um diese roboterartigen, emotionalen Muster aufzubrechen, können wir uns dafür entscheiden, uns auf den lebensdienlichen Fluss von Gefühlen und Bedürfnissen zu fokussieren. Wenn wir unser Bewusstsein auf Gefühle und Bedürfnisse richten, befreien wir die durch die Muster gebundenen Energien und können sie stattdessen zur Verbindung nutzen, um so einen Beitrag zum Wohlergehen aller zu leisten.

Wir werden achtsam auf das Auf und Ab des Lebens, wo Bedürfnisse auftauchen, befriedigt werden und wieder auftauchen, in einem ewigen Zyklus.
Wir lernen auch, uns um unsere Verletzungen und um unseren Schmerz zu kümmern, wenn Bedürfnisse nicht erfüllt worden sind.
Wir lernen zu bedauern, ein Prozess der uns mit der "Schönheit von Bedürfnissen" verbindet, uns ermöglicht aus unseren "Fehlern" zu lernen, aus unseren Enttäuschungen oder unseren Urteilen.
Wir können uns auch mit den Zeichen verbinden, die uns unser physischer Körper gibt. Unsere Gefühle zeigen uns einen Weg zu den wirklichen Ursachen: Universelle menschliche Bedürfnisse und Werte.

Wenn wir uns mit uns selbst verbinden, können wir einen Sprung machen, wir können einen Raum schaffen für Heilung, Genesung und Transformation. Wir sind offen für neue Möglichkeiten, um unsere Bedürfnisse in diesem Moment zu erfüllen.

Durch die Kraft von Dankbarkeit können wir uns mit unserer natürlichen Freude und unserem Vergnügen verbinden, welche auftreten, wenn unsere Bedürfnisse erfüllt worden sind.

Die Aufmerksamkeit auf diese einzelnen Prozesse funktioniert wie ein Katalysator, der die notwendige Energie befreit, die erforderlich ist, um zu leben. Sie trägt außerdem zu unserem eigenen Wohlergehen und dem unseres Umfelds bei. Außerdem ermöglicht sie die lebensdienliche Transformation größerer sozialer Strukturen in dynamische Systeme, die mit Leben verbunden sind, in dem Bedürfnisse erfüllt werden.

Alle diese Praktiken gibt es zu entdecken, die uns dabei unterstützen die Gewaltfreie Kommunikation zu integrieren.

Dr.Marshall Rosenberg, der Entwickler der Gewaltfreien Kommunikation hat drei wichtige Strategien definiert, die uns helfen das Bewusstsein der Gewaltfreien Kommunikation zu integrieren:

  1. Spirituelle Klarheit (siehe Text oben: Klarheit über meine Absicht…)
  2. Übung, Übung, Übung
  3. Eine unterstützende Gemeinschaft - siehe  Übungsgruppen