Einführungsseminare

Einführungsseminar in Gewaltfreier Kommunikation nach Marshall Rosenberg

In diesem Basisseminar lernen Sie die einzelnen Elemente und die Haltung der GfK kennen um persönliche Verhaltensweisen und Sprachmuster zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Inhalt:

  • Das Kommunikationsmodell und die Haltung der Gewaltfreien Kommunikation kennenlernen und anhand eigener Beispiele üben
  • Vier Elemente der GfK: Beobachten ohne Bewertung -Gefühle wahrnehmen und ausdrücken - Bedürfnisse erkennen- erfüllbare Bitten entwickeln und formulieren,
  • Vier Ohren: Die verschiedenen Möglichkeiten eine Botschaft zu hören
  • Den Prozess der Empathie/Selbstempathie/Aufrichtigkeit als Möglichkeit erfahren authentisch zu sein
  • Umgang mit unangenehmen Gefühlen: Ärger, Trauer, Schuld, Scham…
  • Reflexion von herausfordernden Situationen und Konflikten
  • Wertschätzung und Dankbarkeit ausdrücken lernen
  • Methoden:
    Abwechselnd prozessorientiertes und strukturiertes Arbeiten, Inputs zu Theorie und Praxis der GfK, zahlreiche bewährte und neue Übungen aus der GfK, Einzel und Gruppenarbeiten, Diskussionen im Plenum, Rollenspiele, GfK in Kombination mit Körperwahrnehmung etc.
  • Ziel:
    Kennen lernen und Integration der Gewaltfreien Kommunikation in den persönlichen und/oder beruflichen Alltag
  • Leitung und Informationen zum Inhalt:
    Mag.a Gabriele Gößnitzer, Psychologin und zert. Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation des CNVC Tel: 0676/5306782 mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
  • Hinweis:
    Das Seminar kann beim CNVC(www.cnvc.org) für die eigene Zertifizierung als TrainerIn angerechnet werden.

Gewaltfrei Kinder und Jugendliche begleiten- Einführungsseminar in Gewaltfreier Kommunikation

für Eltern, Großeltern, PädagogInnen, KindergartenpädagogInnen, ErzieherInnen...

"Es ist das Natürlichste auf der Welt zu lernen und sich weiterzuentwickeln, bis zu dem Moment, wo jemand kommt und uns dazu zwingt."
(Marshall Rosenberg)

Zuhören anstatt zu schimpfen, vertrauen anstatt zu bestrafen und verstehen anstatt zu verurteilen. (Mel Sears)

Inhalt:

  • Erlernen der Methode und Haltung der Gewaltfreien Kommunikation mit dem Focus auf das gemeinsame Leben oder Arbeiten mit Kindern
  • Lernen bei Beobachtungen zu bleiben ohne zu verurteilen um z.B. als MediatorIn Konflikte unter Kindern zu begleiten
  • Gefühle bei mir selbst wahrnehmen um authentisch im Selbstausdruck zu werden und bei anderen wahrnehmen lernen um z.B. eine Atmosphäre der Sicherheit und Geborgenheit gestalten zu können
  • Bedürfnisse in Kindersprache und/oder dem Alltag mit Jugendlichen angepasst ausdrücken lernen
  • Die Bedeutung des Ausdrucks von Wertschätzung kennenlernen anstelle von Lob

Methoden:

  • Abwechselnd prozessorientiertes und strukturiertes Arbeiten, Inputs zu Theorie und Praxis der GfK, zahlreiche bewährte und neue Übungen aus der GfK, Einzel und Gruppenarbeiten, Diskussionen im Plenum, GfK in Kombination mit Körperwahrnehmung, Übungen aus den Programmen "smile keepers" von Nada Ignjatovic etc.

Zur Einstimmung in ein Seminar "Gewaltfrei Kinder begleiten" zwei Texte die mich sehr berühren:

Dr.Gerald Hüter, Neurobiologe:

Wer sein Gehirn nicht zu einer Kümmerversion dessen machen will, was daraus hätte werden können, der muss seine kindliche Begeisterungsfähigkeit zurück gewinnen. Wenn Kinder und Jugendliche wieder erleben könnten, dass sie nicht ständig wie Objekte belehrt, gemaßregelt, beschult und erzogen werden, sondern, dass sie beachtet und wertgeschätzt werden, wenn ihnen zugetraut würde, Aufgaben zu übernehmen, die für das Leben wichtig sind, dann könnte sich jedes Kind und jeder Jugendliche als jemand erfahren, der mit seinen besonderen Talenten, mit seinen erworbenen Fähigkeiten und seinem bisher angeeigneten Wissen in einer besonderen Weise zum Gelingen von etwas beiträgt, was nur in einer gemeinsamen Anstrengung gelingen kann.

Aus brennstoff  Nr.: 33

Arno Grün, Psychoanalytiker:

In einer Verhaltensstudie bei einem Volk in Guinea zeigte sich etwas anderes: Ein vierjähriger Junge bekommt ein Stück Brot. Seine zweijährige Schwester will, dass er etwas abgibt. Er gibt es ihr natürlich nicht, denn in seiner Wahrnehmung ist es seines. Sie fängt an zu weinen. Er fängt an zu weinen. Die Mutter kommt auf die Kinder zu, die jetzt lächeln. Sie nimmt dieses Stückchen Brot, teilt es in zwei. Na, was tut sie?

Sie verteilt es an beide?

Nein, typisch europäisch gedacht. Sie gibt dem Jungen beide Teile zurück. Der schaut in seine Hand- plötzlich hat er zwei Stückchen- dann steckt er das eine davon in den Mund und gibt das andere von sich aus der Kleinen. Da wir in unserer Sozialisation glauben, Kinder könnten von sich aus nicht teilen, hätten wir das Brot selbst an beide Kinder verteilt. Gelernt hätte das Kind daraus nichts, denn es muss hinnehmen. Ich fürchte, unsere Kultur engt uns von Anfang an ein und treibt uns von dem weg was wir sein könnten.

Auszug aus einem Interview aus Die Zeit, 1998, Zuletzt erschienen: Arno Grün, Dem Leben entfremdet: Warum wir wieder lernen müssen zu empfinden (Juli 2013)

 

 

Empathische Kommunikation im Krankenhausalltag-

Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg für interessierte Personen aus Medizin und Pflege

  • Inhalt: Das Kommunikationsmodell und die Haltung der Gewaltfreien Kommunikation kennenlernen; Vier Elemente: Lernen bei mir zu bleiben ohne andere zu verurteilen, Umgang mit unangenehmen Gefühlen wie Wut, Traurigkeit, Frustration etc; Bewusstsein entwickeln über eigene Bedürfnisse und die von anderen, klare Bitten ausdrücken lernen. Die Kraft gegenseitiger Wertschätzung erfahren. Vom hierarchischen zum partnerschaftlichen System Krankenhaus. Reflexion von Patienten und Angehörigengesprächen, Konfliktsituationen und eigener Themen aus dem beruflichen und/oder persönlichen Alltag.
  • Methoden
    Abwechselnd prozessorientiertes und strukturiertes Arbeiten, Inputs zu Theorie und Praxis der GfK, zahlreiche bewährte Übungen aus der GfK, Einzel und Gruppenarbeiten, Diskussionen im Plenum, Rollenspiele, GfK in Kombination mit Körperwahrnehmung etc.
  • Ziel
    Kennen lernen und Integration der einzelnen Elemente der Gewaltfreien Kommunikation um empathisch und aufrichtig mit sich selbst und anderen umgehen zu können.
  • Leitung und Informationen zum Inhalt:
    Mag.a Gabriele Gößnitzer, Psychologin und zert. Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation des CNVC Tel: 0676/5306782 mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Kurs in Gewaltfreier Kommunikation (GfK) nach Marshall Rosenberg in Verbindung mit Atemlehre nach Ilse Middendorf

Unsere Gedanken sind oft so laut, dass körperliche Empfindungen keine Chance haben gehört zu werden. "Stress" bedeutet oft mehr "im Kopf" zu sein und den Körper nicht zu spüren, keinen Kontakt mit den Gefühlen zu haben und dadurch wesentliche Bedürfnisse wie Nahrung, Entspannung oder Bewegung zu ignorieren.
  • In diesem Kurs lernen sie die Haltung und Methode der Gewaltfreien Kommunikation kennen(Beobachten ohne bewerten, Gefühle und Bedürfnisse wahrnehmen, Klare Bitten äußern).
  • Sie finden Zugang zu Körperempfindungen und Atmung und den damit verbundenen Gefühlen und Bedürfnissen
  • Sie lernen sich authentisch auszudrücken
Ziele: Emphatisches(mitfühlendes) Verständnis für sich selbst und andere entwickeln
Körperwahrnehmungen bewusst erleben lernen
Zugang zum Urvertrauen durch den Atem erleben und dadurch im Körper mehr und mehr ankommen
Die Prozesse der GfK: Empathie, Selbstempathie und Selbstausdruck kennenlernen
Dieses Seminar findet in Kooperation mit Mag. a Evelin Posseger, Klinische- und Gesundheitspsychologin, Körpertherapeutin-Atemlehre statt.